23. Juni 2025

Aktueller Immobilienmarkt Zürich

Der Immobilienmarkt bleibt weiterhin in Bewegung. Während gewisse Stimmen angesichts des globalen Umfelds und der generellen Unsicherheit eine spürbare Zurückhaltung bei Transaktionen feststellen, sehen andere darin vor allem eine gesunde Normalisierung. Der leicht rückläufige Nachfragedruck gepaart mit einem moderat steigenden Angebot könnte mittelfristig sogar zu einem ausgewogeneren und nachhaltigeren Markt führen.

Im Kanton Zürich präsentiert sich der Immobilienmarkt nach wie vor lebendig. Die Preisentwicklung zeigt sich über weite Strecken robust, vielerorts auf stabilem Niveau.

Nach wie vor ist die Nachfrage breit abgestützt. Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser, Villen und Bauland an bevorzugten Lagen im Kanton Zürich stossen sowohl bei privaten als auch institutionellen Käufern auf Interesse. Auch das internationale Käufersegment bleibt präsent.

Mit der erneuten Leitzinssenkung durch die Schweizerische Nationalbank per 20. Juni 2025 setzt sich die geldpolitische Lockerung fort. Festhypotheken sind nochmals etwas günstiger geworden und wirken im aktuellen Umfeld attraktiver. Parallel dazu steigt auch das Interesse an SARON-Hypotheken wieder leicht an. Der Eigenheimmarkt reagiert bislang jedoch nur verhalten. Die Zinssenkungen haben bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Preisentwicklung von Wohneigentum gezeigt.

Nach wie vor prägen verschärfte regulatorische Vorgaben die Finanzierungslandschaft. Banken beurteilen Finanzierungsanfragen restriktiver, verlangen mehr Eigenmittel und bewerten Liegenschaften tendenziell konservativer. Für Käufer bedeutet das höhere Anforderungen, für Verkäufer wiederum längere Entscheidungsprozesse auf Seiten der Interessenten und eine sorgfältigere Prüfung von Finanzierungsnachweisen.

Ein klarer Trend ist erkennbar: Die Käuferseite agiert zunehmend kritisch. Auch wenn die finanziellen Mittel in vielen Fällen vorhanden sind, zeigt sich eine spürbare Zurückhaltung. Die Kaufentscheide fallen bewusster, das Preis-Leistungs-Verhältnis rückt noch stärker in den Fokus. Objekte müssen heute hinsichtlich Lage, Zustand und Preis überzeugen. Die Bereitschaft, Spitzenpreise zu zahlen, sinkt merklich.

Im Bereich der Renditeliegenschaften beobachten wir erste sichtbare Preisanpassungen. Der Druck bei institutionellen Investoren bleibt bestehen, gleichzeitig wirken sich tiefere Referenzzinssätze und anspruchsvollere Finanzierungsbedingungen hier zunehmend aus.

Unser Fazit: Der Markt zeigt sich aus unserer Sicht in einer gesunden Verfassung. Die tieferen Zinsen eröffnen neuen Spielraum für Finanzierungen und könnten mittelfristig für eine Belebung der Nachfrage sorgen – vorausgesetzt, das Vertrauen in Preisstabilität und nachhaltige Finanzierungsmodelle bleibt bestehen.

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